Erfolgreicher Ausbildungsabschluss für künftige Pflegekräfte
Mit einer emotionalen Feier verabschiedeten die Julius Care Pflegefachschulen am 23. Juli 2026 die Absolventinnen und Absolventen der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft sowie der einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer. Im Gartenpavillon des Juliusspitals erhielten die künftigen Fachkräfte in einem würdevollen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse – ein Meilenstein, der nicht nur den erfolgreichen Abschluss einer anspruchsvollen Ausbildung markiert, sondern zugleich den Start in einen gesellschaftlich unverzichtbaren Beruf.
Die Absolventinnen und Absolventen des Schulstandorts Sanderau stammen aus über 15 Nationen. Diese Internationalität ist nicht nur ein Zeichen gelungener Integration, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der Pflege. Vielfalt wird bei Julius Care bewusst gefördert und als Stärke verstanden.
Pflege als Rückgrat der Gesellschaft
„Sie sind das Rückgrat unseres Gesundheitssystems. Ohne Sie wird es nicht funktionieren!“, würdigte Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck in seinem Grußwort die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Seine Worte unterstrichen die zentrale Rolle, die Pflegekräfte in unserer alternden Gesellschaft einnehmen. Er freute sich zudem über eine ermutigende Entwicklung: Immer mehr Menschen entscheiden sich laut aktueller Studien wieder für eine Ausbildung in der Pflege: „Dieser positive Trend ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitswesens.“
Eck verwies auch auf das aktuelle 450-jährige Jubiläum der Stiftung Juliusspital und ihre lange Tradition in der Pflegeausbildung: Seit über 100 Jahren bilde man im Juliusspital Pflegekräfte aus – im Sinne des Stiftungsauftrags „Helfen & Heilen“. Mit dem seit Oktober 2025 laufenden Bau des neuen Julius Care Pflegeausbildungszentrums investiere die Stiftung zudem gezielt in die Zukunft der Pflegeausbildung.
Ein Beruf, der viele Möglichkeiten bietet
Auch Schulleiterin Karen Peuser würdigte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen und hob die besondere Bedeutung des Pflegeberufs hervor: „Pflege ist mehr als ein Job – sie ist eine Haltung, eine Berufung, ein Stück Menschlichkeit.“ Sie erinnerte daran, dass die Ausbildung nicht nur fachliches Wissen vermittelt, sondern auch persönliche Entwicklung fördert, Empathie stärkt und dazu befähigt, Menschen in schwierigen Lebenssituationen einfühlsam zu begleiten. „Sie stehen am Anfang eines Berufsweges, der Ihnen viele Möglichkeiten bietet, sich weiterzubilden, neue Wege zu gehen und vielleicht sogar selbst die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie engagiert, bleiben Sie mutig.“
Für herausragende schulische Leistungen erhielten insgesamt sechs Absolventinnen und Absolventen eine besondere Anerkennung der Regierung von Unterfranken – Lea Förtig, Heleina Rouselle Som Ngueng und Sawsan Almosa in der Pflegefachhilfe sowie Annett Rützel, Felix Berger und Vinnel Fankam als Pflegefachkraft. Absolventin Annett Rützel wurde darüber hinaus mit einem Geldpreis für den besten Berufsschulabschluss ausgezeichnet.
Dank, Wertschätzung und bewegende Abschiedsworte
Mit persönlichen Reden verabschiedeten sich die Lehrkräfte, und Schülerinnen und Schüler blickten mit emotionalen Beiträgen auf ihre gemeinsame Ausbildungszeit zurück. Die Absolventinnen und Absolventen dankten insbesondere ihren Klassenleitungen Tanja Euler (generalistische Pflegefachkraft-Ausbildung) sowie Marie-Claire Dumas (Ausbildung Pflegefachhilfe) für die engagierte Begleitung und Unterstützung. Die vergangenen Ausbildungsjahre waren geprägt von intensiven Lernphasen, praktischen Herausforderungen und persönlichem Wachstum. Umso größer war bei allen die Freude über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung.
Titelbild: v.r.n.l.: Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung Juliusspital, Karsten Eck, komm. Geschäftsbereichsleiterin Jana Nolte (2. Reihe) und Schulleiterin Karen Peuser (vorne) sowie stv. Schulleiterin am Standort Sanderau Dr. Katharina Brandl (2. Reihe) mit den examinierten Pflegekräften sowie Lehrkräften der Julius Care Berufsfachschulen für Pflege (Foto: Maria Sippel)